Leitbild der Stiftung

Nächstenliebe

Richtschnur unseres Handelns ist das Handeln Gottes durch Jesus, seinen Sohn, durch seine Weisung und sein Vorbild. Die Hinwendung zu den Hilfebedürftigen und die Solidarität mit ihnen ist praktizierte Nächstenliebe.

Diese Haltung soll uns verpflichten, alles Notwendige und Sinnvolle zu tun, um die uns anvertrauten Menschen in den verschiedenen Einrichtungen unserer Stiftung, in der Alten- und Krankenpflege und in der Kinder- und Jugendhilfe, die bestmögliche Betreuung und Unterstützung zukommen zu lassen.

Teil von Kirche von Gemeinwesen

Stifter der Stiftung St. Josef ist die örtliche Kirchengemeinde St. Nikolaus in Wipperfürth. Der Gemeinde sind wir von daher in besonderer Weise verbunden und unterstützen sie und ihre Einrichtungen bei ihren Aktivitäten. 

Die Kirchengemeinde ermöglicht regelmäßige Messen und Gottesdienste im Franziskus-Heim und begleitet die Einrichtungen seelsorgerisch.

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinden und der Stadt sind uns willkommen. Durch ihre Nähe zu den Menschen bereichern sie den Alltag! In wertvoller, partnerschaftlicher Zusammenarbeit unterstützen Ehrenamtliche die hauptamtlichen Mitarbeitenden in den jeweiligen Einrichtungen.

Der Mensch im Mittelpunkt

Die Würde des Menschen ist unantastbar! (Artikel 1, Grundgesetz)

Denn vor Gott sind alle Menschen gleich. (Römer 2,11)

Die Grund- und Präventionsordnung des Erzbistums Köln ist für uns bindend.

Der zu pflegende und kranke Mensch

Wir respektieren jeden Menschen unabhängig seiner Gesinnung, seines Glaubens oder der Nationalität. Die Wünsche und Bedürfnisse der uns Anvertrauten, sowie deren Angehörige, stehen im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns.

Wir setzen die Qualitätsmerkmale und Ziele der Charta der Rechte der hilfe- und pflegebedürftigen Menschen um, um ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Wir sehen den zu Betreuenden als ganzheitlichen Menschen, unabhängig von psychischen und physischen Veränderungen. Die aktivierende Pflege ist ein wichtiger Grundsatz unserer täglichen Arbeit, mit dem Ziel der Förderung und Erhaltung der Eigenständigkeit. Empathie, Offenheit, Höflichkeit, zuvorkommendes Handeln und respektvoller Umgang bestimmen den täglichen Umgang miteinander. Die würdevolle Begleitung in der letzten Lebensphase und die Trauerbegleitung sind Bestandteil unserer Pflege. Dabei leben wir den christlichen Weg der hospizlichen- und palliativen Begleitung.

Mit der Umsetzung des "Werdenfelser Weg"s übernehmen wir gemeinsam mit den Betroffenen und deren Angehörigen Verantwortung, um Freiheit so lange und so weit wie möglich zu erhalten.
(Der Werdenfelser Weg ist ein verfahrensrechtlicher Ansatz zur weitgehenden Vermeidung unterbringungsähnlicher und freiheitsentziehender Maßnahmen bei Pflegebedürftigen.)

Der junge Mensch

Wir achten das Kind als Geschöpf Gottes unabhängig seiner Herkunft, seines Geschlechts, seiner Sprache und seiner Kultur. Wir laden die Kinder in Schule und Kindergarten ein, die Botschaft von dem guten Gott, der die Welt geschaffen hat und der jedes Kind liebt, zu erfahren.

Wir sehen das Kind als ganzheitliche Persönlichkeit, das seine Entscheidungen eigentätig mit gestaltet. Wir bieten dem Kind einen Lern- und Erfahrungsraum, in dem es seine Individualität frei entfalten kann.

Wir kennzeichnen unsere Rolle in Bezug auf das Kind durch impulsgebende und unterstützende Begleitung, einfühlsame  Zuwendung und reflektierende Beobachtung.

Wir schaffen zudem für die Kinder die Basis für Gotteserfahrungen, damit sie den Sinn ihres Lebens in einer religiösen Orientierung finden. Wir verstehen uns als eine soziale Einrichtung, die sich mit anderen sozialen Institutionen vernetzt und nach außen öffnet zum Wohle des Kindes.

Unsere Mitarbeiter - unser Potential

Wir betrachten uns im besten Sinne als Dienstleister. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unser wichtigstes Potential. Unsere Mitarbeitenden bringen ihre persönliche und fachliche Kompetenz ein und tragen motiviert und loyal zur hohen Qualität unserer Einrichtungen bei. Durch internes Qualitätsmanagement und Angebote von Fort- und Weiterbildungen stellen wir hohe und zeitgemäße Fachlichkeit sicher.

Unsere Mitarbeitenden der Einrichtungen orientieren sich an gemeinsam erarbeiteten und gelebten Pflege- und Betreuungskonzepten sowie Verfahrensanweisungen. 

Um unserer Aufgabe in der Kinder-, Jugend-, Alten-, Kranken- und Familienhilfe gerecht zu werden brauchen wir neben einer professionellen Ausbildung ein Herz für Menschen. 

Die Mitarbeitervertretung stärkt die aktive Einbindung aller Angelegenheiten der Mitarbeitenden auf allen Ebenen und trägt zu einer guten Gemeinschaft in der Stiftung bei.

Unsere Führungskultur

Das christliche Menschenbild, Vorbild sein für unsere Mitarbeitenden und eine wertschätzende Grundhaltung ist Basis für unser tägliches Handeln im dialogisch- partnerschaftlichen Miteinander.

Wir legen großen Wert auf die Anerkennung und Wertschätzung der uns unterstellten Mitarbeitenden.
Der christliche Glaube ist uns dafür eine lebendige Kraftquelle.

Wir übernehmen die Verantwortung für wirtschaftliches, kostendeckendes Handeln.

Spannungsverhältnis

Zeiten, in denen die finanziellen Rahmenbedingungen enger werden, erfordern unsere ganze Kreativität, um unseren Auftrag zu verwirklichen und Nächstenliebe spürbar zu machen. Kostentransparenz gegenüber unseren Nutzern schafft Vertrauen und Akzeptanz für unsere Arbeit.