Kindertagesstätte als Familienzentrum

Staatliches Familienzentrum

Durch die besondere Verbindung der unterschiedlichen Angebote in den Familienzentren können

  • Kinder umfassend individuell gefördert und der Bildungsauftrag intensiviert werden,
  • Sprachdefizite, insbesondere bei Kindern aus Zuwandererfamilien, früher festgestellt und durch eine individuelle Förderung systematisch abgebaut werden,
  • Stärken und Schwächen der Kinder früher erkannt und Eltern in Fragen der Erziehung, Bildung, Gesundheit etc., gezielter und bereits sehr früh Beratung angeboten werden,
  • Kindertageseinrichtungen zum Bildungs- und Erfahrungsort für Kinder und ihre Eltern weiterentwickelt und damit auch Eltern in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt werden,
  • Eltern bei der Überwindung von Alltagskonflikten geholfen werden, da diese Hilfe unmittelbarer und ohne Hemmschwellen zugänglich gemacht werden,
  • Zuwandererfamilien und Familien aus bildungsfernen Schichten besser angesprochen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden,
  • durch eine Öffnung der Angebotsstruktur - unter Einbeziehung der Familien - mehr Variabilität in den Betreuungszeiten und der Altersmischung geschaffen werden,
  • das Angebot an Tagesmüttern und Tagesvätern ausgeweitet und qualitativ weiterentwickelt werden sowie
  • Orte des Austauschs im Stadtteil geschaffen werden.

Die Kindertageseinrichtung als Familienzentrum kann den Bedürfnissen von Familien stärker entgegen kommen.

Warum Familienzentren?
Eltern und Kinder brauchen in wachsendem Maße Unterstützung bei der Bewältigung der an sie gestellten Anforderungen. Dazu gehört vor allem eine kontinuierliche Förderung in den frühen Lebensjahren. Hier werden die zentralen Weichen für die Lebensqualität und den Bildungserfolg der Kinder gestellt. Eltern müssen so früh wie möglich die erforderliche Hilfe und Unterstützung erhalten.

Warum Kindertageseinrichtungen?
Kindertageseinrichtungen sind besonders geeignet, über Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern hinaus auch als Orte der Familienförderung zu wirken. Sie sind i. d. R. wohnortnah und erfahren eine große Akzeptanz von Eltern. Hier können Eltern angesprochen werden und - wenn erforderlich - frühzeitig Hilfe erfahren. Deshalb sollen Kindertageseinrichtungen zu Familienzentren weiterentwickelt werden.

Was sollen Familienzentren anbieten?
Familienzentren sollen zu einer Qualitätssteigerung in der frühkindlichen Bildung und Förderung beitragen, Eltern bei der Wahrnehmung ihrer Bildungs- und Erziehungsaufgabe stärken sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sichern. Tageseinrichtungen für Kinder werden auf diese Weise Knotenpunkte in einem neuen Netzwerk, das Familien umfassend berät und unterstützt. Eine Voraussetzung hierfür ist, dass die vorhandenen Angebote vor Ort stärker miteinander vernetzt und durch die Kindertageseinrichtung gebündelt werden. Um dies zu gewährleisten, kooperieren die Familienzentren mit Familienberatungsstellen, Familienbildungsstätten und anderen Einrichtungen wie z.B. den Familienverbänden und Selbsthilfeorganisationen. Sie sollen frühe Beratung, Information und Hilfe in allen Lebensphasen ermöglichen und Eltern über die Alltagsnähe der Kindertageseinrichtung entsprechende Angebote leichter zugänglich machen. Auch die Einbeziehung weiterer bedarfsorientierter Hilfsangebote für Familien ist denkbar. Dies führt zu einer nachhaltig verbesserten Frühprävention. Schließlich kann ein Familienzentrum auch zu einem Ort der Begegnung im Stadtteil und zwischen den Generationen werden.

Wir, die Kindertagesstätte  Don Bosco und die Familienbildungsstätte "Haus der Familie" bilden gemeinsam das Familienzentrum NRW

Dank der Kooperation sind wir in der Lage, den Familien ein breites Spektrum an Beratungs, Bildungs- und Hilfsangeboten zur Verfügung zu stellen.

2007 haben wir bei der Pilotphase zum ersten Mal die Zulassung bekommen und im Jahre 2011 haben wir uns rezertifiziert.

Quelle: Familienzentrum NRW

Katholisches Familienzentrum

Am 26. August 2009 haben wir die Anerkennung als Katholisches Familienzentrum im Erzbistum Köln bekommen. Neben den Kindergärten im Seelsorgebereich Wipperfürth: St. Nikolaus, St. Anna Thier, St. Anna Hämmern, St. Raphael Kreuzberg und St. Clemens Wipperfeld haben wir uns als Katholisches Familienzentrum qualifiziert. Unsere bedarfsgerechten Angebote sollen konkrete Hilfestellung sein, den Familienalltag besser zu bewältigen. Wir sind ein Knotenpunkt in einem neuen Netzwerk, das Kinder individuell fördert und Familien umfassend berät und unterstützt.

Wir bieten Lebensräume, in denen Eltern und Kindern Erfahrungen von Gemeinschaft im Glauben ermöglicht werden. Wir nehmen Eltern wie Kinder ernst und begleiten sie in ihren Fragen und Suchen. Wir pflegen eine Kultur, die von Offenheit, Respekt und gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist.

 Alle Familien sollen sich in unseren Häusern willkommen- und wohl fühlen. Wir verstehen uns als Dienstleister und Partner für Familien. Wir fördern Eltern, zeigen ihnen Perspektiven auf und unterstützen sie in der Entwicklung von Eigenkompetenz. Wir vernetzen uns mit Kooperationspartnern, damit entsprechend konkreter Bedarfe von Familien in unterschiedlichen Beziehungs- und Lebenssituationen, ein umfangreiches, wohnortnahes Angebot an Beratung, Bildung, Unterstützung und Erziehung entsteht. Wir vertreten die Interessen von Familien in Wipperfürth und setzen uns für eine familienfreundliche Stadt ein. Ziel ist die Zusammenführung von Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder in Kindertageseinrichtung mit Angeboten der Beratung, Familienbildung und Hilfen der Familien. Damit wir uns an Ihrem Bedarf und an Ihren Bedürfnissen orientieren können, sind wir auf ihre Mithilfe angewiesen.

Hier finden Sie Informationen zum pädagogischen Ansatz unserer Kita

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