FAQ-Eintrag

Gibt es Hilfe und Unterstützung zu Hause für mehrere Stunden bis rund um die Uhr?

Hilfe und Betreuung für mehrere Stunden bis hin zur 24-Stunden-Versorgung sind organisierbar, aber auch zum Teil mit erheblichen Kosten verbunden. Unter bestimmten Voraussetzungen beteiligt sich die Pflege- beziehungsweise Krankenkasse an den Kosten.

Diese Leistungen decken die Kosten aber nur zu einem geringen Teil ab.

Insbesondere wenn eine ständige Betreuung erforderlich ist, lassen sich pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen oft von Haushaltshilfen aus Ost- und Mitteleuropa unterstützen, die auch im Haushalt leben. Ihre Beschäftigung erfolgt in der Regel in einer rechtlichen Grauzone oder ist sogar illegal. Ihre Arbeit unterliegt meist keiner Kontrolle und auch sie selber sind oftmals ohne Schutz. Das hat weitreichende Konsequenzen für die Beschäftigten und die Pflegehaushalte. Wer eine ausländische Haushaltshilfe beschäftigen möchte, sollte sich daher frühzeitig über seine Rechte und Pflichten als Arbeitgeber/in informieren. Auskunft geben Ihnen zum Beispiel die Agentur für Arbeit, die Krankenkasse als zuständige Stelle für Sozialversicherungsbeiträge oder ein Steuerberater.

In einigen Regionen Deutschlands unterstützen Dienste der Caritas mit ihrem Angebot "Caritas 24 - zuhause gut betreut" Pflegehaushalte bei der Vermittlung polnischer Haushaltshilfen. In Zusammenarbeit mit der polnischen Caritas werden die Haushaltshilfen während ihres Aufenthaltes in Deutschland begleitet. Auch für die soziale Betreuung der Familien in Polen wird gesorgt.

Die polnischen Haushaltshilfen werden legal beschäftigt, versichert und nach Tarif bezahlt.Ob es dieses spezielle Angebot der Caritas in Ihrer Nähe gibt und was es bietet erfahren Sie auf caritas24.net.

Der Deutsche Caritasverband hat einen Leitfaden zu den Rahmenbedingungen der Beschäftigung von Haushaltshilfen erstellt.

Weitere Informationen zu osteuropäischen Haushaltshilfen finden Sie hier (Verbraucherzentrale).

  • Für eine persönliche Beratung können Sie sich zum Beispiel an die Online-Beratung 
    "Leben im Alter" oder eine Beratungsstelle vor Ort wenden.